In der Rückenlage “parken” wir die Arme senkrecht (zur Decke) auf den Schulterblättern und suchen nach der optimalen Statik, damit der Arm von alleine im Lot steht. Wir heben dabei den gestreckten Arm, lassen ihn dann zu Boden fallen und “parken” ihn somit auf dem Schulterblatt. Die Kanten des Schulterblatts und ihr Abdruck auf dem Boden sind ebenfalls Thema dieser Lektion.
FeldenkraisstundenDen Arm auf dem Schulterblatt “parken”
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenGroßer Kreis mit dem Arm
Aus der Rückenlage drehen wir uns mit dem Gewicht des Beins auf die Seite: Wir kippen es quer über den Körper auf die andere Seite, so dass der gesamte Oberkörper folgt. In einer Reihe von Armbewegungen erkunden wir dann den Bewegungsumfang der gesamten (!) Schulterblätter und drehen uns am Ende der Lektion irgendwie viel leichter zur Seite.
FeldenkraisstundenDie Schulterblatt-Knie-Schaukel
In der Seitlage, unteres Bein gerade, oberes Bein angewinkelt auf dem Boden liegend, drehen wir uns nach hinten und versuchen, mit dem Arm senkrecht in Richtung Decke, das Schulterblatt im Kontakt mit dem Boden zu bringen. So entsteht eine “Schaukel”, in der abwechselnd das Knie und das Schulterblatt den Boden berührt.
FeldenkraisstundenDie Arme über die Finger verlängern
Eine sehr verständliche und vom Konzept her klare Stunde, die – vielleicht deshalb – so tief wirkt. Mit einem Bein aufgestellt und dem gegenüber liegenden Arm schräg nach oben rollen wir das Becken und suchen die Verbindung zum Arm. Könnte es sein, dass allein die Drehung der Wirbel eine Streckung des Arms verursachen kann? Wir verstärken den Effekt, indem wir den Arm mit verschiedenen Fingern strecken. Kann die Drehung des Arms das Schulterblatt und das Schultergelenk lockern? Eine Lektion, die die Arme länger und länger macht.
FeldenkraisstundenSich auf den Ellenbogen aufrichten (Bein nach unten)
Wir benutzen in dieser Stunde die Kraft des Beckens um aus der Rückenlage über den Ellenbogen hoch zu kommen. Die Drehung und Seitneigung geben uns hierfür die nötige Organisation sowie auch die Koordination verschiedener Teile. Es wird auch leichter sich auf den Ellenbogen zu stützen.
FeldenkraisstundenDie Arme nach oben verlängern
Wir verlängern die Arme über den Kopf und rollen uns zur Seite über die Außenkante des Schulterblattes. Wie lang können die Arme werden? Was passiert mit dem Kopf, der sich zwischen den Armen befindet?
FeldenkraisstundenArme und Beine in einem Kreis, Seitneigen
Wir verschränken die Hände und legen sie auf die Matte über den Kopf. Wer es sich in dieser Position bequemer machen möchte, legt ein Kissen zum Stützen hin. Die Fußsohlen sind zusammen, die Knie nach außen. Aus dieser Position erforschen wir die Seitneigung in allen Bereichen der Wirbelsäule und entdecken dabei, wie stark unsere Mitte eigentlich ist.
FeldenkraisstundenDie Arme über dem Kopf verlängern
Die Arme über dem Kopf verlängern. Und weil die Arme am Brustkorb hängen, verlängert sich alles andere auch mit, vor allem die seitlichen Rippen, danach das Becken und die Beine. Wir ziehen unseren Kopf in der Längsrichtung nach oben. Zum Schluß ziehen wir uns auch aus dem Prinzenstand ins Stehen – eine tolle, “plattmachende” Stunde.
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenDie Möglichkeiten der Schulterblätter
Diese Stunde findet in der Seitlage statt. Wir drehen uns mit den einen Arm nach hinten bis er senkrecht steht und erforschen die Bewegungsspanne des Schulterblattes, in allen Richtungen. Dabei stellen wir fest, dass ein freies Schulterblatt die Rotation in der Brustwirbelsäule verbessert.
FeldenkraisstundenDie optimale Selbstumarmung
Wir umarmen uns, drehen und rollen uns zur Seite, um zu verstehen, wie der Komprimierung im oberen Teil des Brustkorbs zu einer Öffnung der Rippen, einer Lockerung der Schultern und einem flacheren Kontakt mit dem Boden führen kann. (AY230 with variations)


