In dieser Allrounder-Lektion: “Selbst-Umarmung – den Kopf freier rollen”, lockern wir Nacken, Brustkorb und Schulterblätter, indem wir uns selbst umarmen und zur Seite rollen. In der Rückenlage werden zunächst die Hüftgelenke angesprochen, indem wir ein Bein aufstellen und das Becken zur Seite rollen. Dann knicken wir die Fußgelenke seitwärts und rollen die Fußsohlen in Querrichtung. Wir lockern Brust und Schulterblätter, indem wir uns umarmen und zur Seite rollen. Und schließlich benutzen wir unsere Augen, um noch weiter zu rollen.
FeldenkraisstundenSelbst-Umarmung – den Kopf freier rollen
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenDer “Periskop”-Arm
Inspiriert von meiner Lieblings-Feldenkraislehrerin Olena Nitefur aus Kanada habe ich zum Jahresabschluss diese schöne Drehstunde ausgesucht und weiter entwickelt. In der Seitlage drehen wir uns nach hinten, indem wir den oberen Arm langsam heben. Anfangs ist der Arm schwer, wenn wir aber die Aufmerksamkeit auf die Rotation der Brustwirbelsäule lenken, entdecken wir, dass der Brustkorb den Arm leichter machen kann, wenn er sich mit “geölter Drehfreudigkeit” am Heben beteiligt.
FeldenkraisstundenDie Finger rückwärts biegen
Wie lang können die Arme eigentlich werden, und wie? In dieser Stunde biegen wir zuerst die Finger rückwärts, dann das Handgelenk, und schließlich bringen wir den ganzen Arm rückwärts, wobei die Finger die Bewegung anführen. Dies bringt uns eine effizientere Organisation im Schultergürtel und in der Wirbelsäule, sodass unser Nervensystem automatisch den ganzen Körper einsetzt, sobald wir die Arme benutzen. Man könnte sagen: eine bessere Arbeitsverteilung im Körper.
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenDie Schlüsselbeine als Hebel
Mir ist plötzlich, nach 15 Jahren Feldenkraisarbeit, die Länge der Schlüsselbeine klar geworden! Von ihrer Befestigung unter dem Hals gehen sie tatsächlich fast ganz bis zu den Schultergelenken. Dieses Bild sowie die Hebelwirkung der Oberarme in Verbindung mit den Schlüsselbeinen, machen wir uns bei Bewegungen in der Rücken- und Seitlage klar.
FeldenkraisstundenDer “Kerzenhalter”
In der Rückenlage legen wir die Arme zu den Seiten und stellen dabei die Unterarme senkrecht, wie zwei Kerzenhalter. Die auf diese Weise im rechten Winkel gebeugten Arme klappen wir kopfwärts und fußwärts, wobei die rotierenden Arme pfiffige Unterstützung vom Brustkorb und dem Becken bekommen.
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenDen Arm drehen, die Schulter lösen
Eine “Schulter-lösende” Stunde: Wir rollen das Becken und den Schultergürtel zur Seite und drehen dabei den senkrecht aufgestellten Arm. Inwiefern kann der Brustkorb und der Kopf dem Arm helfen, sich leichter zu drehen?
FeldenkraisstundenLänge und Fäuste
Länger, breiter und entspannter werden durch Drehen und Strecken mit der Faust und der Ferse in beiden Richtungen. Aus der Rückenlage finden wir heraus, wie wir mit der Hilfe eines Armes den Oberkörper zur Seite drehen und strecken können, so weit, dass der Oberkörper auf der Seite liegt während die Beine weitgehend “zurück hängen”. Dazu untersuchen wir noch die neurologische Verbindung zwischen dem Mund und den Händen, die sich vielleicht gegenseitig beeinflussen können, sodass wir nicht nur länger werden, sondern auch breiter.
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenDie Römerposition – erweitert
Ein gut organisierter Schultergürtel kann unser Gewicht auf allen vieren oder in der Yoga-Position “Der Hund” besser tragen. In der Seitlage stützen wir uns auf den Ellenbogen und sitzen so, wie die Römer damals beim Essen. Um die seitlichen Rippen zu lösen, drehen, strecken, beugen und neigen wir uns in dieser Position.
FeldenkraisstundenDer ultimative Seitenverlängerer
In der Rückenlage, ein Arm nach oben über den Kopf, ein Arm nach unten dem Körper entlang untersuchen wir wie Seitneigung mit der Drehung des Körpers zusammenhängt.
Feldenkrais Drehstunden in der Seitlage FeldenkraisstundenArm und Hand hinter dem Kopf
In der Seitenlage, mit den Beinen wie eine Schere, eins nach hinten, eins nach vorne gestreckt, lösen wir unsere Schulterblätter, ohne groß was mit dem Arm zu tun. Einmal liegt der obere Arm nach unten hinter dem Rücken, einmal nach oben hinter dem Kopf.


